Rund 4.000 Einsatzstunden, knapp 360 Einsätze und etwa 12.000 Übungsstunden – das leisteten unter anderem die Mitglieder der Feuerwehren des Abschni s Atzenbrugg im Jahr 2025. Im Zuge des Abschnttsfeuerwehrtags im Donauhof Zwentendorf blickten sie gemeinsam mit dem neu gewählten Kommando rund um Kommandant BR Gerald Keiblinger auf das vergangene Jahr zurück. Gleich zu Beginn bedankte sich Keiblinger bei den Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit. Zahlreiche Ausrückungen standen 2025 auf der Tagesordnung der Feuerwehren, dennoch gab es einige, die den Kameraden wohl noch länger in Erinnerung bleiben werden. „Die Auslösung des Hochwasseralarmplans der Perschling Ende März hat uns kurz nach dem verheerenden Hochwasser noch einmal alle kurz nervös werden lassen“, blickte Abschnittskommandant-Stellvertreter ABI Harald Lee zurück. Aber auch die Alarmierung „Rauch aus dem Saladorfer Tunnel“ entlang der HL-Bahn Ende April, der sich schließlich als Staub eines Kohlenzugs herausstellte, sorgte noch einmal für kurzes Unbehagen. Kurios war der Einsatz für die Feuerwehren in Sitzenberg-Reidling im Dezember, die bei der eine Schildkröte als Brands er hervorging. In ihren Berichten ließen die Sachbearbeiter das Jahr ebenfalls noch einmal Revue passieren. Erfreulich ist das Engagement im Bereich der Nachwuchsarbeit. Im Abschnitt gibt es neben 71 Jugendfeuerwehrmitgliedern außerdem zwei Kinderfeuerwehren in Rust und Heiligeneich, wofür insgesamt knapp 8.350 Stunden aufgewendet wurden. Viel Raum nahmen schlussendlich die vielen Ehrungen und Ernennungen ein. Besonders geehrt wurde der ausgeschiedene Abschnittskommandant Ehrenbrand Johann Kellner. Er durfte sich nicht nur über die Verleihung des Ehrendienstgrads, sondern auch über eine Dankesurkunde des neugewählten Abschnittskommandos, aller Kommandanten, Sachbearbeiter sowie Bürgermeister und Bürgermeisterinnen des Abschnitts freuen. Zu guter Letzt wurde ihm unter Standing Ovations das Verdienstzeichen des NÖLFV 1. Stufe in Gold verliehen. Ebenfalls über eine Dankesurkunde freuen durfte sich Ehrenhauptbrandinspektor Karl Hofbauer, der nicht nur fast 30 Jahre Kommandant der Betriebsfeuerwehr Donau Chemie in Pischelsdorf war, sondern auch Sachbearbeiter für Schadstoff. Ihm wurde vom Abschnittsfeuerwehrkommando (AFKDO) eine Dankesurkunde für seinen Einsatz überreicht. Gratulationen gab es auch von den Ehrengästen: Landtagsabgeordneter Bernhard Heinreichsberger, Bezirkshauptmann-Stellvertreter Thomas Markom, Gastgeber Zwentendorfs Vizebürgermeister Johann Horst Scheed, Bürgermeisterin Beate Jilch (Atzenbrugg) sowie die Bürgermeister Bernhard Heinl (Michelhausen) und Johannes Diemt (Würmla), Vizebürgermeister Eduard Sanda (Michelhausen), Gemeinderat Alfred Winter (Sitzenberg Reidling) und Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Brandrat Johannes Ofner. Begrüßen konnte Gerald Keiblinger außerdem zahlreiche Funk onäre aus umliegenden Abschni en und ehemalige Funk onäre, Julia Böck und Chris an Wolf als Vertreter des Roten Kreuz sowie den Musikverein Zwentendorf, der den Abschni sfeuerwehrtag nicht nur musikalisch umrahmte, sondern auch mit der NÖ Landeshymne schloss.

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