Am Montagabend übten die Einsatzkräfte am Fliegerhorst in Langenlebarn den Ernstfall: Die Freiwillige Feuerwehr Langenlebarn rückte gemeinsam mit der Fliegerhorstfeuerwehr zu einem angenommenen Garagenbrand am Fliegerhorst Leopold Figl – Flugplatz General Pabisch aus.
Als Übungsszenario wurde ein Brand nach Wartungsarbeiten in der Garage des Schneeräumgerätes „Jet-Broom“ angenommen. Dabei galten vier Personen als eingeschlossen.
Die Fliegerhorstfeuerwehr, die als erste am Einsatzort eintraf, begann sofort mit der Menschenrettung und konnte zwei Personen aus dem stark verrauchten Objekt retten. Die Freiwillige Feuerwehr Langenlebarn erhielt den Auftrag, weitere Personen zu suchen sowie ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Halle zu verhindern.
Zusätzlich wurde ein Druckbelüfter eingesetzt, um das Gebäude rauchfrei zu machen. Die Flughafenfeuerwehr errichtete eine Rettungsplattform, über die die Einsatzkräfte der FF Langenlebarn schließlich die letzte eingeschlossene Person aus einem LKW retten konnten.
Das Ziel der Übung – die Überprüfung der Alarmkette, die Zusammenarbeit zwischen militärischer und ziviler Feuerwehr sowie die Abstimmung im gemeinsamen Einsatz – konnte erfolgreich erreicht werden.
Die beiden Übungsleiter, Stabswachtmeister Andreas Laber und Oberbrandinspektor Franz Eichberger, zeigten sich mit dem Ablauf der Übung und dem Einsatz der Kräfte zufrieden. Im Rahmen der Übungsnachbesprechung wurden auch kleinere Verbesserungspotenziale aufgezeigt, die künftig in die Optimierung der Alarmpläne einfließen sollen.















