In der Nacht auf Freitag, den 10. Juli 2026, wurden die Feuerwehren Langenlebarn und Tulln um 00:00 Uhr zu einem Fahrzeugbrand mit dem Einsatzstichwort „B1 – Brandgefahr: Rauch und Geruch aus einem PKW“ alarmiert.

Nach dem Eintreffen am Einsatzort und der ersten Lageerkundung durch den örtlichen Einsatzleiter stellte sich heraus, dass es sich bei dem betroffenen Fahrzeug um ein Hybridfahrzeug handelte. Der bereits während der Anfahrt ausgerüstete Atemschutztrupp übernahm die Sicherstellung des Brandschutzes und kontrollierte das Fahrzeug mit der Wärmebildkamera.

Dabei konnte rasch festgestellt werden, dass die Rauch- und Wärmeentwicklung nicht vom Hochvoltsystem beziehungsweise dem Akku des Hybridsystems ausging, sondern von der im Kofferraum verbauten 12-Volt-Bordnetzbatterie verursacht wurde.

Die beschädigte Batterie wurde ausgebaut, auf einem nicht brennbaren Untergrund abgestellt, gekühlt und anschließend weiter überwacht. Nachdem keine weitere Gefahr mehr vom Fahrzeug oder der Batterie ausging, konnte das Fahrzeug samt Batterie an einen vom Hersteller beauftragten Abschleppdienst übergeben werden.

Im Einsatz standen die Feuerwehr Langenlebarn, die Feuerwehr Tulln sowie die Polizeiinspektion Tulln. Durch das rasche Eingreifen konnte eine weitere Gefährdung verhindert werden.