Neben der S33 kam es am Nachmittag des 30.07.2026 zu einem Flurbrand an der Autobahnböschung. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung und der unklaren Örtlichkeit wurden die Feuerwehren Grafenegg, Theiß, Gedersdorf, Jettsdorf und Grafenwörth zum Einsatz alarmiert.
Da Mitarbeiter der Autobahnmeisterei einem ihrer Kollegen genauere Informationen per Telefon geben konnten, war das Grafenwörther HLFA3 gleich auf dem richtigen Weg und konnte rasch einen Löschangriff mit 3 Strahlrohren beginnen. Die nachrückenden Feuerwehren übernahmen die Wasserversorgung und gingen mit Schanzwerkzeug gegen Glutnester am Boden vor.
„Wir konnten das Feuer direkt an der ersten Baumreihe des nahen Waldstücks aufhalten und so einen weit größeren Schaden abwenden!“, berichtet Pressesprecher Manfred Ploiner. „Hitze und Trockenheit begünstigen die Eskalation solcher Brände. Wir können daher nur aufrufen, mit offenem Feuer – und seien es nur Zigarettenstummel – sehr vorsichtig umzugehen!“
Nachdem das Feuer niedergeschlagen wurde, brachten die Feuerwehren noch weiter Wasser zur Kühlung auf und bearbeiteten den Boden. Zurück im Feuerwehrhaus musste dann die Ausrüstung gereinigt werden, bevor die Feuerwehrleute wieder nach Hause gehen konnten. Wenige Minuten später wurde die Feuerwehr Grafenwörth erneut alarmiert, diesmal zu einem Verkehrsunfall auf der S5. Allerdings konnte die Lage rasch geklärt und der Einsatz wieder abgebrochen werden.






