Unfall, viele Verletzte, Tote, persönlich bekannte Betroffene… der Feuerwehreinsatz kann rasch zum schrecklichen Erlebnis werden. Jeder Mensch geht mit solchen Eindrücken unterschiedlich um – und er speichert sie! Selbst schon so etwas erlebt?
Gerade in der Feuerwehr kann es zu Situationen kommen, wo bestimmte Erlebnisse zu Stress führen. Kann dieser Stress nicht oder nur unzureichend verarbeitet werden, können psychische Belastungen bis hin zu Erkrankungen nicht ausgeschlossen werden – mit weitreichenden Folgen.
Jetzt kommt der Feuerwehr-Peer ins Spiel: Der „Peer“, aus dem Englischen etwa ein gleichgestellter Kamerad, ist ein Feuerwehrmitglied mit einer psychosozialen Ausbildung, der in der Lage ist, nach belastenden Ereignissen im Zuge eines Einzel- oder Gruppengesprächs psychischen Druck abzubauen und im Notfall auch professionelle Hilfe zu organisieren. Die Aufgabe des Peers ist es, die Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen/Ereignissen (SVE) zu erleichtern!
