Am Freitag übten die Feuerwehren Klosterneuburg-Stadt und Weidling gemeinsam mit dem Roten Kreuz im derzeit wegen Renovierungsarbeiten gesperrten „Johanna-Tunnel“ auf der B14 in Klosterneuburg. Übungsannahme war ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen.
Ein mit Holz beladener Lkw geriet in den Gegenverkehr und prallte frontal gegen einen Pkw. Zwei weitere Pkw, die unmittelbar hinter den Unfallfahrzeugen unterwegs waren, konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierten ebenfalls mit den Unfallfahrzeugen. Eines der Fahrzeuge geriet zudem in Brand.
Die Feuerwehr hatte zunächst die Aufgabe, den Fahrzeugbrand zu löschen. Anschließend galt es, die Verletzten möglichst schonend aus den Unfallfahrzeugen zu retten. Dabei war insbesondere die enge Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz gefordert. Für die Befreiung der eingeklemmten Personen kamen hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz. Eine Person musste unter einem schweren Holzbloch befreit werden, während bei einem weiteren Dummy eine Reanimation durchgeführt wurde.
Insgesamt versorgte der Rettungsdienst fünf Verletzte und brachte sie nach der Erstversorgung fiktiv zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.
Bei der anschließenden Übungsbesprechung dankte Übungsleiter Benjamin Löbl allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Kommen sowie für den gezeigten Einsatz. Er betonte, dass in den zuständigen Gremien der Feuerwehr und des Roten Kreuzes eine detaillierte Nachbesprechung durchgeführt werde. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen anschließend auch in die Alarmpläne einfließen.
Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Johannes Ofner gratulierte zur gelungenen Ausarbeitung der Übung und dankte allen Beteiligten für die gezeigten Leistungen.








