Großeinsatz für die Feuerwehren in Gösing und der Umgebung: Heute kurz nach sieben Uhr früh wurden zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren stand das Gebäude bereits in Vollbrand.
Zunächst galt eine Person als vermisst. Aufgrund der akuten Einsturzgefahr konnte jedoch kein Atemschutztrupp in das Gebäude geschickt werden. Die Einsatzleitung musste daher besonders vorsichtig vorgehen.
Eine zusätzliche Herausforderung stellte die enge Bauweise in der betroffenen Gasse dar. Die Häuser stehen dort dicht an dicht, wodurch die Gefahr einer raschen Brandausbreitung besonders groß war. Den Feuerwehrkräften gelang es jedoch, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.
Die Löscharbeiten wurden unter anderem mit einer Drehleiter unterstützt. Im Zuge des Einsatzes konnte die vermisste Person nur noch tot aus dem Brandobjekt geborgen werden.
Die anschließenden Nachlöscharbeiten gestalteten sich äußerst aufwendig und zeitintensiv. Grund dafür war die enorme Menge an gelagerten Gegenständen im Gebäude, die immer wieder Glutnester bildeten.
Insgesamt standen14 Feuerwehren mit rund 140 Feuerwehrmitgliedernim Einsatz. Auch Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Die Ursache des Brandes ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Folgende Einsatzkräfte waren vor Ort:
- FF Gösing (örtl. zuständig)
- FF Fels
- FF Engelmannbrunn
- FF Feuersbrunn
- FF Stettenhof
- FF Kirchberg/ Wagram
- FF Grafenwörth
- FF Absdorf
- FF Ottenthal
- FF Mühlbach/ Mannhartsberg
- FF Hohenwarth
- FF Judenau
- FF Michelhausen
- FF Krems Stadt
- BFKDO – ÖA Team
- BFKDO Tulln PEER-Team
- AFKDO Kirchberg
- Rotes Kreuz mit RTW Kirchberg und ziersdorf, BEL Krems
- Polizei Grafenwörth und Großweikersdorf









