Vom 07. bis 08.August trainierte die Höhenrettungsgruppe der FF Tulln-Stadt im Zuge einer größeren Übung im Tritolwerk bei Wiener Neustadt.
Am Übungsplatz, welcher dankenswerterweise vom Bundesheer zu Verfügung gestellt wurde, konnte die auf spezielle Höhen- und Tiefenrettung ausgelegte Gruppe unterschiedliche Szenarien trainieren.
In der ersten Übungsphase galt es Basics und Selbstrettungstechniken zu wiederholen und zu festigen. Dies gelang über ein innenliegendes Zwischenplateu, welches ein freies Abseilen über eine Kante über eine Höhe von 7m ermöglichte. Der Freitagabend fand mit der Tagesplanung für Samstag und einem gemeinsamen Abendessen sein Ende.
Die nächste Übungsphase am Samstagvormittag stellte das komplexeste Szenario dar – in einem innenliegenden Bunker, welcher nur über eines der obersten Stockwerke erreichbar ist, war eine “Person” abgestürzt – so die Übungsannahme. Nachdem Anschlagspunkte gebildet wurden, konnte die verunglückte Person (Übungspuppe) aus dem Bunker auf die höchst gelegene Plattform gerettet werden. Da die Puppe liegend transportiert werden musste, wurde unter Einsatz der Korbschleiftrage in einem innenliegenden Schacht auf Erdniveau abgesenkt.
Nach der Mittagspause ging es in die letzte Übungsphase – hier galt es unterschiedliche Techniken für den Zustieg in Schächte unter Atemschutz zu üben. Neben den unterschiedlichen Positionen des Atemschutzgerätes am Seil, hatten die Einsatzkräfte die Möglichkeit den Einsatz von Flaschenzügen über größere Distanzen kennenzulernen. Zusätzlich wurde die Übungspuppe aus der Zisterne unter Einsatz von Atemschutz “gerettet”.
Nach einem intensiven Übungsplan kam die Nachbesprechung, die im gemütlichen Rahmen zum Selbstreflektieren und Wissen verarbeiten anregte.
Eingesetzt waren:
- HRG der FF Tulln-Stadt mit 7 Mitgliedern und zwei Fahrzeugen
Text: FF Tulln-Stadt









